Über STUDIO EFA – Architekturbüro für Sanierung, Denkmalpflege und Bauen im Bestand in Stuttgart und Horb

STUDIO EFA ist ein Architekturbüro mit Sitz in Stuttgart und tätig in Horb am Neckar sowie in Baden-Württemberg. Schwerpunkte sind Sanierung, Denkmalpflege, Natursteinsanierung, Machbarkeitsstudien und Bauen im Bestand.

Das Büro führt die Arbeit von Ebner Freie Architekten in dritter Generation fort und verbindet architektonische Planung mit handwerklicher und denkmalpflegerischer Expertise.



STUDIO EFA geht aus dem Architekturbüro Ebner Freie Architekten hervor, das in den 1950er-Jahren von Dipl.-Ing. Albrecht Ebner in Stuttgart auf Grundlage des gewonnenen Wettbewerbs zum Neubau der Stadthalle Göppingen gegründet wurde. In den darauffolgenden Jahrzehnten wurde das Büro zunächst durch Albrecht Ebner und anschließend durch Dipl.-Ing. Reg.-Baum. Thomas Ebner kontinuierlich weitergeführt. Heute leitet Simon Ebner das Büro mit Sitz in Stuttgart in dritter Generation. Diese Kontinuität bildet die Grundlage für unsere Arbeit↗.

Architektur ist ein Prozess, der stets im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen stattfindet. Ein besonderes Anliegen ist uns die Transformation bestehender Bauten und der Erhalt der gebauten Umwelt. Wir begreifen komplexe Anforderungen als Ausgangspunkt und entwickeln daraus zeitlose Lösungen↗. Im Mittelpunkt steht die Realisierung von Projekten, die den spezifischen Bedingungen eines Ortes gerecht werden — robust, resilient und nutzerorientiert. Diese Leitideen prägen unsere Arbeit:

Bauen im Kreislauf – Wir betrachten jedes Projekt als Teil eines größeren Ganzen. Neben der Gestaltung von Räumen geht es uns um den verantwortungsvollen Umgang mit Material, Energie und Fläche. Unser Ziel ist es, Bauwerke zu schaffen, die die Lebensqualität erhöhen, langfristig ökologisch tragfähig bleiben und zeitlos sind.

Planen im Dialog – Architektur entsteht nicht im Alleingang. Wir möchten Auftraggeber, Nutzer und Fachdisziplinen aktiv einbinden. Unterschiedliche Sichtweisen begreifen wir als Bereicherung – gerade dort, wo scheinbare Gegensätze neue Lösungsansätze eröffnen.

Denken in Maßstäben – Wir bewegen uns bewusst zwischen unterschiedlichen Maßstabsebenen: vom Detail bis zum städtebaulichen Kontext. Dieses Wechselspiel ermöglicht es, große Ideen mit den konkreten Bedürfnissen der Nutzer zu verbinden und Silodenken aufzubrechen.

Werkzeuge im Gleichgewicht – Digitale Methoden wie BIM, Virtual Reality und 3D-Druck sind für uns ebenso selbstverständlich wie das klassische Zeichnen und Modellbauen. Technologie ist immer ein Werkzeug – nie Selbstzweck. Durch die Verknüpfung werden gestalterische Entscheidungen überprüfbar.

Bauen im Bestand↗ – Erhalt, Revitalisierung und Weiterentwicklung vorhandener Strukturen.

Sanierung – von historischen Bauten, Mehrfamilienhäusern, Industriebauten, Bürobauten und Einfamilienhäusern.

Denkmalpflege↗ – verantwortungsvoller Umgang mit denkmalrechtlich geschützter sowie schützenswerter Bausubstanz.

Natursteinsanierung – Bestandsaufnahme, Schadenskartierung und Planung denkmalgerechter Maßnahmen an historischen Natursteinfassaden und Bauteilen.

Zukunftsfähige Architektur↗ – Weiterentwicklung bestehender Gebäude und ergänzende Neubauten mit ressourcenschonenden Materialien, Suffizienz, Low-Tech-Lösungen und robusten Konstruktionen.

Machbarkeitsstudien – Untersuchung von Nutzungsmöglichkeiten, Baurecht, Bestand, Wirtschaftlichkeit und architektonischen Potenzialen als Grundlage belastbarer Projektentscheidungen.

Simon Ebner, geboren und aufgewachsen in Stuttgart, studierte Architektur und ist Steinmetzmeister und Steinbildhauermeister. Nach der handwerklichen Ausbildung und Arbeit als Geselle in diesem Beruf folgte der Besuch der Meisterschule sowie die Meisterprüfung vor der Handwerkskammer Freiburg im Breisgau.

Das anschließende Studium der Architektur absolvierte er in München, Stuttgart und Braunschweig. Dieses schloss er als M.Sc. Architektur an der Technischen Universität Braunschweig ab. Die theoretische Ausbildung bildet in Verbindung mit der praktischen Erfahrung die Grundlage für eine interdisziplinär ausgerichtete Planungspraxis, die gestalterische, technische und konstruktive Aspekte gleichermaßen berücksichtigt.

Berufliche Stationen umfassten die Mitarbeit in verschiedenen Architekturbüros sowie praktische Erfahrungen im Bereich der Denkmalpflege und Bauforschung, darunter Restaurierungsarbeiten an der Grabeskirche in Jerusalem und eine freie Mitarbeit an der Münsterbauhütte Freiburg. Die Verbindung von handwerklicher Ausbildung und Planungspraxis prägt eine Arbeitsweise, die sich durch analytische Tiefe, kontextbezogene Entwurfshaltung und integratives Denken im Umgang mit bestehender und neuer Bausubstanz auszeichnet.